• Internationale Gluck Opern Festspiele 2014!
    Internationale Gluck Opern Festspiele 2014!

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  • Iphigenie auf Tauris
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    Stadttheater Fürth

    18./19. Juli 2014

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    18./19. Juli 2014

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    18./19. Juli 2014

  • Symposium
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  • Early Graves
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    Germanisches Nationalmuseum

    23. Juli 2014

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    23. Juli 2014

  • Paris und Helena
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    Opernhaus, Nürnberg

    24./26. Juli 2014

  • Paris und Helena
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    Opernhaus, Nürnberg

    24./26. Juli 2014

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    24./26. Juli 2014

  • Friede und Ewigkeit
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    Lorenzkirche, Nürnberg

    25. Juli 2014

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    25. Juli 2014

  • Musik im Affekt
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    Markgrafentheater Erlangen

    27. Juli 2014

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    Markgrafentheater Erlangen

    27. Juli 2014

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    27. Juli 2014

  • Gala der Internationalen Gluck Opern Festspiele 2014
    Gala der Internationalen Gluck Opern Festspiele 2014

    Kaiserburg, Nürnberg

    27. Juli 2014

  • Gala der Internationalen Gluck Opern Festspiele 2014
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    Kaiserburg, Nürnberg

    27. Juli 2014

ORPHEUS UND EURYDIKE

Orpheus und Eurydike

Azione teatrale von Ranieri de' Calzabigi

Musik von Christoph Willibald Gluck  (Wiener Fassung 1762)

In italienischer Sprache mit deutschen Überiteln

 

Savitri

Kammeroper von Gustav Holst

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Eine Produktion des Landestheater Coburg

Musikalische Leitung: Roland Kluttig

Regie: Magdolna Parditka, Alexandra Szmerédy

Bühne und Kostüme: Magdolna Parditka, Alexandra Szmerédy

Choreographie: Mark McClain

Orfeo: Verena Usemann

Euridice: Anna Gütter

Amor: Julia Klein

Sãvitri: Betsy Horne

Satyavãn: David Zimmer

Tod: Jiri Rajnis

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

Ballett Landestheater Coburg

Opernchor Landestheater Coburg

Vorstellung: Donnerstag, 17. Juli 2014, 19.30 Uhr

Landestheater Coburg

  

In der Figur des Orpheus fand die griechische Tragödie ihre Stimme, dem unausweichlichen Schicksal der Menschen zu begegnen: Die Menschen wieder heraufführen aus dem Hades, dem Reich der Toten, und dies durch die Macht der Liebe und der Musik. Auch in einem indischen Epos, der „Mahãbhãrata“, gibt es eine Geschichte ehelicher Liebe, die den Tod besiegt. Es ist die Erzählung von Satyavãn und seiner Frau Sãvitri, die ihren Gatten dem Tod entreißt.

Zwei Geschichten, zwei Komponisten: Christoph Willibald Gluck und Gustav Holst. Zwei Regisseurinnen, die sich dem einen großen Thema widmen und die beiden Mythen aus ihrer Sicht neu auf die Bühne stellen.

Mit der Uraufführung von „Orfeo ed Euridice“ gelang Gluck 1762 ein großer Schritt in der Musikgeschichte: „Ich trachtete die Musik auf ihre wahre Aufgabe zu beschränken, der Dichtung zu dienen für den Ausdruck und für die Situation der Handlung, ohne die Aktionen zu unterbrechen oder durch unnötige und überflüssige Zierraten zu hemmen.“ Der Weg des modernen Musiktheaters war bereitet.

Mit seiner Komposition einer Episode aus der „Mahãbhãrata“ entwarf Gustav Holst 1916ein gänzlich neuartiges Klangkolorit zu entwerfen, welches die Kraft hat, die mythische Ebene des Stoffes kongenial umzusetzen. Sãvitri weiß, dass der Tod ihren Mann mit sich nehmen will, und bereitet sich durch Meditation auf dieses Treffen vor. Sie heißt den Tod willkommen. Er gewährt ihr einen letzten Wunsch, und sie wünscht sich ein Leben mit Kindern. Gebunden an sein Wort, muß er weiterziehen.

Die beiden jungen ungarischen Künstlerinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka, 2013 für den Deutschen Theaterpreis nominiert, wagen ein musikalisch-theatrales Experiment: die Überwindung des Todes durch die Kraft der Liebe. Ein Traum. Eine Vision. Ein Glück.

 


 

 

Menschen:

 

Anna Gütter, Studium in Berlin, 2010 Preis der drei Berliner Opernhäuser und Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Bayreuth. Engagements u.a. in Gießen und bei den Seefestspielen.

 

 

Betsy Horne, geboren in El Centro (Kalifornien, USA), Ausbildung am Cottey College und an der University of Kansas sowie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Gastengagements in Mainz, Schwetzingen, Potsdam, Köln und Wiesbaden. Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und Trägerin des Dorothea-Glatt-Förderpreises, Preisträgerin beim Hilde-Zadek-Wettbewerb in Wien, an der Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2006 Engagement am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, seit 2010 am Landestheater Coburg.

 

 

Julia Klein, geboren in Köln, Studium in Köln. Stipendiatin des Kölner Richard-Wagner-Verbandes. 2011 Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Engagements am Staatstheater Braunschweig, an den Städtischen Bühnen Münster, an den Wuppertaler Bühnen sowie bei den Wernigeröder Schlossfestspielen. Seit 2012 ist sie am Landestheater Coburg engagiert.

 

 

Roland Kluttig, Studium in Dresden und bei John Eliot Gardener sowie Peter Eötvös. 1993 bis 1999 Leiter des Kammerensembles Neue Musik Berlin. 2000 bis 2004 Assistent von Lothar Zagrosek an der Stuttgarter Staatsoper, Gastdirigante beim Konzerthausorchester Berlin, dem deutschen Sinfonieorchester, der Dresdner Philharmonie, der London Philharmonia und dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg. 2004 bis 2006 Erster Dirigent des Crested Butte Festival in Colorado (USA). Seit 2010 Generalmusikdirektor der Stadt Coburg.

 

 

Magdolna Parditka & Alexandra Szemerédy, beide Studium der Musiktheaterregie am Béla-Bartók-Konservatorium in Budapest. Seit einigen Jahren entwickeln sie unkonventionelle Bühnenkonzepte, führen gemeinsam Regie und statten ihre Produktionen selbst aus. Für ihre Inszenierung von „Madama Butterfly“ am Landestheater Coburg wurden sie 2013 für den Deutschen Theaterpreis „Faust“ nominiert.

 

 

Tapani Plathan, Ausbildung an der Sibelius-Akademie, 2012 Engagement an der finnischen Nationaloper. Daneben rege Konzerttätigkeit.

 

 

Verena Usemann, geboren in Hamburg, Studium in Leipzig und Wien, Engagements in Leipzig, Ulm und Bonn, seit 2008 am Musiktheater für Niedersachsen.

 

David Zimmer, geboren in Frankfurt/Main. Studium (Kontrabass) an der Hochschule Hanns Eisler in Berlin und Zusammenarbeit mit Zubin Metha, Sir Simon Rattle und Sebastian Weigle. Daneben absolvierte er eine Gesangsausbildung. Seit 2012 Ensemblemitglied des Landestheaters Coburg.

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