• Internationale Gluck Opern Festspiele 2014!
    Internationale Gluck Opern Festspiele 2014!

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  • Iphigenie auf Tauris
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    Stadttheater Fürth

    18./19. Juli 2014

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    18./19. Juli 2014

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  • Symposium
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  • Early Graves
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    Germanisches Nationalmuseum

    23. Juli 2014

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    23. Juli 2014

  • Paris und Helena
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    Opernhaus, Nürnberg

    24./26. Juli 2014

  • Paris und Helena
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    Opernhaus, Nürnberg

    24./26. Juli 2014

  • Paris und Helena
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    Opernhaus, Nürnberg

    24./26. Juli 2014

  • Friede und Ewigkeit
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    Lorenzkirche, Nürnberg

    25. Juli 2014

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    25. Juli 2014

  • Musik im Affekt
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    Markgrafentheater Erlangen

    27. Juli 2014

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    Markgrafentheater Erlangen

    27. Juli 2014

  • Musik im Affekt
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    Markgrafentheater Erlangen

    27. Juli 2014

  • Gala der Internationalen Gluck Opern Festspiele 2014
    Gala der Internationalen Gluck Opern Festspiele 2014

    Kaiserburg, Nürnberg

    27. Juli 2014

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    Kaiserburg, Nürnberg

    27. Juli 2014

Musik im Affekt

Musik im Affekt

Christoph Willibald Gluck und die Folgen

  

Olga Gollej, Klavier

Junges Tonkünstler Orchester Bayreuth

Dirigent: Manfred Jung

 

Programm:

Richard Wagner

Eine Faust-Ouvertüre WWV 49

Ludwig van Beethoven

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur, op. 58

Christoph Willibald Gluck

Ouvertüre zu „Alceste“ (Instrumentierung von Felix Weingartner)

Richard Wagner

Sinfonie in E-Dur WWV 35 (Fragment 1834, Instrumentierung von Felix Mottl)

 

Konzert: Sonntag, 27. Juli 2014, 11.00 Uhr

Markgrafentheater Erlangen

Einführung: 10.30 Uhr

 

Musik im Affekt – so lässt sich Glucks musikgeschichtliche Leistung umschreiben. Befreit von allen Zwängen der Form, rein emotional will er seine Werke verstanden wissen. Die Gefühlsebene ist für ihn immer mit der Verständnisebene deckungsgleich.

Mit dem Anspruch an die Musik, zutiefst menschliche Empfindungen unverstellt widerzuspiegeln, hat Christoph Willibald Gluck nachfolgenden Komponistengenerationen den Weg gewiesen.

Sei es Ludwig van Beethoven, dessen Werk von starken Gefühlseruptionen, abrupten Stimmungsumschwüngen und einer auf allen Zierrat verzichtenden Prägnanz gekennzeichnet ist, sei es Richard Wagner, der in seinem Schaffen die existenziellsten Emotionen hörbar macht.

Neben Beethovens viertem Klavierkonzert, einem Furioso von Brillanz und Virtuosität, macht das Konzert auch mit jenen Werken Richard Wagners bekannt, die lange vor seinen großen Opern entstanden. Von ihm selbst als „Jugendsünden“ verharmlost, von der Nachwelt als „Versuche“ abgetan, offenbaren sie den „anderen Wagner“. Die „Faust-Ouvertüre“ ist eine atemberaubende Fantasie, spukhaft, irrlichternd. Das große Symphonie-Fragment ist neben Schuberts „Unvollendeter“ der vollkommenste Torso der Musikgeschichte.

Einen Leckerbissen für musikalische Feinschmecker bietet die Fassung der Ouvertüre zu „Alceste“ des legendären Dirigenten Felix Weingartner (1863 – 1942). Heute kaum noch zu hören, macht sie die sinfonischen Ausmaße und den melodischen Farbreichtum Glucks deutlich.

 

 


 

 

Menschen:

 

Olga Gollej, in Kasachstan geboren, Studium in Leipzig und Würzburg sowie bei Arne TorgerOlga Gollej und Hans Leygraf am „Mozarteum“ in Salzburg und seit 2008 in der Meisterklasse von Peter Waas in Weimar. Mehrere Wettbewerbspreise und Auszeichnungen (Deutscher Musikrat, Jeunesses Musicales Deutschland). Gast bei zahlreichen Kammermusikfestivals und enge Zusammenarbeit u.a. mit "Ensemble Kontraste“, Leipziger Streichquartett und Stephan Genz. Zusammen mit dem Klarinettisten Karl Leister und dem Cellisten Matthias Moosdorf gründete sie 2008 das Trio „ECCO (!)“. Dozentur am Edward-Said-Konservatorium (Barenboim-Said-Stiftung) in Israel. Seit 2010 Stipendiatin bei „Yehudi Menuhin Live Music Now“. Gemeinsam mit Matthias Wilde gründete sie die „Anhaltischen Kammermusiktage“ in Wörlitz. Seit 2013 ist sie Geschäftsführerin der Internationalen Gluck Opern Festspiele.

  

 

Manfred Jung, geboren in Oberhausen, ursprünglich ausgebildeter Starkstrom-Manfred JungTechniker und Beleuchter am Theater in Essen. Gesangsstudium an der Folkwang-Hochschule, Engagements als Tenor in Köln, Dortmund, Kaiserslautern, Düsseldorf, Saarbrücken und Wuppertal sowie bei den Salzburger Osterfestspielen. Seit 1976 regelmäßige Engagements bei den Bayreuther Festspielen (u.a. als Siegfried im sog. „Jahrhundert-Ring“). Seit 1980 internationale Gastspiele in Wien und New York. 1982 „Grammy Award“ für „Ring des Nibelungen“. Seit 2006 künstlerischer Leiter und Dirigent der „Junge Musiker Stiftung“. Sie wurde in der Schweiz gegründet, um junge herausragende Musiker und Sänger aus der ganzen Welt zu fördern. Instrumentalisten haben die Gelegenheit, im Junge Tonkünstler Orchester Bayreuth Erfahrungen zu sammeln.

 

 

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