Symposium

 


Gluck, der Reformer?

Kontexte, Kontroversen, Rezeption

Internationale Tagung der Internationalen Gluck-Gesellschaft

 


 

Veranstaltet von Gluck-Forschungsstelle Salzburg, Internationale Gluck-Gesellschaft Wien/Berching, Universität Bayreuth

Mit Unterstützung von Nürnberger Versicherung, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Internationale Gluck-Gesellschaft Wien/Berching

Konzeption:Priv. Doz. Dr. Daniel Brandenburg (Bayreuth/Salzburg), Prof. Dr. Sibylle Dahms (Salzburg), Dr. Vera Grund (Salzburg)

Referenten: Daniel Brandenburg (Deutschland), Bruce Brown (USA), Michele Calella (Österreich), Francesco Cotticelli (Italien), Sibylle Dahms (Österreich), Mark Darlow (Großbritannien), Vera Grund (Österreich), Claudia Jeschke (Deutschland), Marie Mourey (Frankreich), Alexej Parin (Russland), Daniela Philippi (Deutschland), Laurine Quetin (Frankreich), Frieder Reininghaus (Deutschland), Dörte Schmidt (Deutschland)


Lecture demonstration mit Sibylle Dahms und Claudia Jeschke sowie Rainer Krenstetter (Tanz)

 

Freitag, 18. Juli 2014, 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr

Samstag, 19. Juli 2014, 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr  

Sonntag, 20. Juli 2014, 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr

   

NÜRNBERGER Akademie, Marmorsaal, Gewerbemuseumplatz 2

 

Änderungen vorbehalten!


 

Obwohl Richard Wagner einmal feststellte, dass „der Deutsche“ nicht „revolutionär“ sondern „reformatorisch“ veranlagt sei, ist Christoph Willibald Gluck je nach Perspektive beides gewesen.

Vor diesem Hintergrund bietet das Jubiläumsjahr 2014 den willkommenen Anlass, eine Standortbestimmung zur Gluck’schen „Opernreform“ und den Erneuerungstendenzen im Musiktheater des mittleren 18. Jahrhunderts vorzunehmen, die Bedeutung Glucks in diesem Umbruch genauer zu untersuchen sowie seine Rezeption und Wirkung bis in die Gegenwart zu beleuchten.

Dabei wird einerseits Gluck als „Opernreformer“ in den Kontext der Wechselwirkungen seines kulturellen Umfelds am Schnittpunkt zwischen höfischer Tradition und Aufbruch in eine veränderte bürgerliche Gesellschaft gestellt, andererseits aber auch den Wegen der Überlieferung des noch heute vorherrschenden Bildes des Komponisten Gluck und der damit verbundenen Diskurse nachgegangen werden.

Ein internationaler Kreis von ReferentInnen aus Gluck-Spezialisten, Musiktheaterforschern unterschiedlicher Disziplinen (Musik-, Theater- und Literaturwissenschaft), Künstlern und Praktikern des Musiktheaterbetriebs setzt sich damit auseinander.

Besondere Aufmerksamkeit wird in diesem Zusammenhang Glucks Affinität zum Ballett gelten: In einer Lecture erläutern Sibylle Dahms und Claudia Jeschke zusammen mit Rainer Krenstetter die choreographische Sprache der Gluck-Zeit.

Weitere Informationen zum Symposium finden Sie auch unter diesem Link:

http://www.gluck-gesellschaft.org/hp1602/Tagung-der-Internationalen-Gluck-Gesellschaft-Wien_Berching.htm